DichtArt CXXVII – Dazwischen?

Dazwischen?

Hoch gelebt und tief gefallen – alles gegeben, alles genommen; den Himmel erlebt und die Hölle erfahren – viel gewonnen, viel zerronnen; mit Menschen verbunden und wieder getrennt – oft offen, oft verschlossen; weit gestrebt und nie angekommen – heftig angefangen, heftig aufgegeben; in Liebe geträumt und böse erwacht – Gefühle erdacht, Gefühle versäumt; Schwarz war Weiß und Hell war Dunkel – Vielleicht: ein Ja, Vielleicht: ein Nein; bloß keine Blöße und doch Gesichtsverlust – mit Blindheit geschlagen, mit Angst voller Frust; wohin führt der Weg und was ist das Ziel? – Das Dasein lebt, das Dasein stirbt; was gibt es noch und wird noch kommen? – es wächst die Hoffnung, es wächst die Zuversicht; im Kreislauf und in Auferstehung – liegt der Seele Tao, liegt der Seele Heil; Alles ist im Nichts und Nichts ist in Allem – Energie geht nie verloren nicht, Energie, sie wandelt sich in neuem Licht.


Bild und Text: (C) 2022 by Dichterling


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