DichtArt CXXVI – Aufbegermen

Aufbegermen

Ach, Schicksalshieb was willst du nur?
In Wege spannst du deine Schnur
Du spielst den rüden Stolperstein
Und lachst dabei, das ist nicht fein

Drum lass‘ es dir gesagt nun sein
Dein Spiel ist aus, ich steig‘ nicht ein
Ich fahr‘ nicht mit auf deiner Tour
Und mach‘ jetzt ‘ne Gedankenkur

Was du nicht weißt, ist folgendes:
Glaub‘ es oder glaub‘ es nicht
Ich kann was viel viel Besseres
Denn ich bin frei und folg‘ dir nicht

Mein Geist und Herz birgt Goldenes
Das Bollwerk gegen dein Gericht
Denn du bist nichts Besonderes
Ich schütze mich mit meinem Licht

Das Leben hält viel mehr bereit
Als deine Zwietracht oder Streit
Und deine Schläge weit und breit
Es führt uns aus der Dunkelheit

Weißt du, ich bin lange schon bereit
Es ist allmählich an der Zeit
Hab‘ dich in der Hand, hier mein Eid:
Es ist mein Wille, der bunt keimt!


Bild und Text: (C) 2022 by Dichterling